Porphyrflächen und Klinkerwege

Christiane schreibt am 5. September

Hallo, liebe Svenja…

…und schwupp, sind schon wieder zwei Wochen herum und ich bin neugierig, wie es hier mit der Gartenrenovierung vorangeht. Und vor allem: wie der Klinker in Natura aussieht. Porphyrflächen und Klinkerwege passen sehr gut zusammen, gerade auch, wenn die Klinker hochkant verlegt sind, so wie hier. Aber wehe, wenn Klinker in der Farbe nicht stimmig sind, dann wird der teure Porphyr zum Aschenputtel. Klinker dürfen vor allem nicht zu bunt sein und nicht in Kontrast zum Porphyr gebracht werden. Sie sollen eine Harmonie mit dem Porphyr eingehen. „Porphyrflächen und Klinkerwege“ weiterlesen

Zwei neue Porphyrterrassen

 

Christiane schreibt am 23. August

 

Hi Svenja, naaa?…  lebst Du noch? Meine Güte, diese Hitze und Trockenheit sind wir einfach nicht gewöhnt. Trotzdem haben Thomas, Toni und Ole, von der Fa. Naggatz, das Bauvorhaben mit den zwei neuen Porphyrterrassen angefangen. Das war vor gut 14 Tagen. Ich erzählte ja schon von diesem Bauvorhaben. Vor allem: es wurden vorher neue Außentreppen und leichte Renovierungsmaßnahmen von den Maurern der Fa. Runge gemacht. Und nun müssen die Arbeiten dort natürlich weitergehen… ist ja klar. Das Chaos im Garten nimmt dann seinen Lauf. Denn erstmal wird ja alles nur kaputt gemacht… „Zwei neue Porphyrterrassen“ weiterlesen

Zauberhafte Vagabunden im Beet

weidenroeschen
Tine schreibt am 9. August

Hallo Svenja ,

guck mal, das Wald-Weidenröschen hat sich vor Jahren ins Beet geschlichen. War dann einfach da… wie das so ist bei Weltenbummlern. Ist zwar wenig Platz für dich, hatte ich noch so gedacht… aber wird schon. Wie man sehen kann hat sie sich ihren Platz genommen. Die anderen Pflanzen haben es nicht ganz leicht, in der Höhe mitzuhalten, wie die Taglilie. Aber ich schneide dann auch schon mal Weidenröschen weg, wenn‘s zu eng wird. Ich finde es klasse, wie es ist.

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Mittsommer auf dem Stockseehof… ein Gartenspaziergang

Christiane schreibt zur Sommersonnenwende

Moin liebe Gartenfreunde, hallo liebe Svenja. Ich genieße es gerade, mich auf alten bekannten Pfaden zu bewegen…  auf dem Schaugartengelände des Stockseehofes. Wie sehen sie dieses Jahr zum Mittsommer aus, unsere Gärtchen? Zu dieser besonderen Zeit, wo sonst das große Festival stattfand, wir dort tagelang saßen und mit so vielen Menschen sprechen konnten. Und wo es soviel zu gucken gab, dass man zur Entspannung gern noch eine Runde durch die Schaugärten ging. Noch Zeit für ein Käffchen….. ? „Mittsommer auf dem Stockseehof… ein Gartenspaziergang“ weiterlesen

Gelb! Gelb! Gelb!

Goldgleditschie
Rainer schreibt am 4. Juni

Hallo, meine Damen!

Gelb! Gelb! Gelb!

Also, so leuchtend gelb, wie es dieses Jahr bei uns im Garten aussieht, so gelb habe ich es noch nicht gesehen.

Vielleicht täuscht ja auch der Eindruck, aber auf alle Fälle ist meine Begeisterung gerade so groß, das ich Euch – mal wieder – daran teilhaben lassen möchte! „Gelb! Gelb! Gelb!“ weiterlesen

Porphyr – der Naturstein für den Teichbau

Porphyr- Zulauf

 

Christiane schreibt am 28. Mai 2020

Liebe Svenja,

jetzt möchte ich mal einen Baustoff, einen Naturstein vorstellen, mit dem ich sehr gern arbeite. Jede Planerin hat da ja wohl so ihre Vorlieben. Und wenn ich  meine Kunden von den Qualitäten von Porphyr überzeugen kann, bin ich sehr glücklich. Denn es macht mehr Spass mit so wunderbaren Natursteinen wie dem Porphyr zu gestalten. Die Ergebnisse sind einfach gut. Natürlich ist es auch eine Preisfrage, dass möchte ich nicht verschweigen. Porphyr und seine Verarbeitung bewegt sich auch hier im Spitzenbereich… „Porphyr – der Naturstein für den Teichbau“ weiterlesen

Hohe und halbhohe, sonnenliebende Stauden als Bodendecker – Teil 1

Beifuss
Christiane schreibt am 27.Februar

Nun naht die Pflanzzeit wieder mit großen Schritten, sicher seid ihr schon am Verschicken von Pflanzen!  Moin erstmal… liebe Svenja.

Es ist an der Zeit, die Reihe der Bodendecker fortzusetzen.  Jetzt sind hohe und halbhohe, sonnenliebende Bodendecker dran. Und es gibt solche für leichten, durchlässigen Boden bis hin zu schwerem Boden. Die deutlich größere Auswahl gibt’s  allerdings bei den Blühpflanzen für eher leichtere und durchlässige Böden.

„Hohe und halbhohe, sonnenliebende Stauden als Bodendecker – Teil 1“ weiterlesen

Terra Preta – Humusaufbau mit Kohle

Terra Preta
Ein Gastbeitrag von Emmi und Emil über Terra Preta am 4. Februar

Treffen am Gartenzaun

Emil: wir wollen los, kommst Du mit?

Emmi: nö, will noch in den Garten.

Emil: ach Du immer mit Deinem Garten, was ist da schon                Weltbewegendes? Komm mit uns!

Emmi: Oh,  Garten ist schon weltbewegend! Wir Gärtner können durchaus was dazu beitragen, die Welt zu retten. Die Sommer werden wärmer, es gibt häufiger lange trockene Phasen. So muss ich was tun, um Wasser zu sparen.

Emil: wie soll das denn gehen?

Emmi: zum Beispiel mit Mulchen, dafür kann ich Rasenschnitt oder auch kleingeschnittene Gartenabfälle oder sogar Stroh nehmen. Wenn ich dann vorher noch Kompost verteile, den ich vorher mit Holz- oder Pflanzenkohle (10Volumenprozent) aufgesetzt habe und dazu noch Steinmehl verteile, geht es den Pflanzen gut.

Emil: klingt fast zu gut , um wahr zu sein.

Emmi: in Amazonien(Brasilien) wurden terra preta (Schwarzerdeböden) entdeckt, die über Jahrhunderte außerordentlich fruchtbar waren und auch heute noch sind, und das seit ca. 7000 Jahren.  Dieses alte Rezept der Indianer versuchen wir jetzt zu kopieren und zu nutzen.

Emil: So´n alter Kram soll uns heute helfen, das haben wir doch Neueres dafür.

Emmi: Das „Neue“ mit Blaukorn drauf und dann Garten sprengen funktioniert nicht langfristig. Dafür muss Humus aufgebaut werden, bei dem allerdings auch Nährstoffe bei Regen ausgewaschen werden. Da ist terra preta, also Kompost, dem Holzkohle beigemischt wurde, besser. Die Holzkohle wird  bei diesem Prozess mit Nährstoffen des Kompostes aufgeladen, sie hat eine ausgezeichnete Speicherkapazität für beispielsweise Stickstoff, so daß es auf den Böden mit mit Pflanzenkohlekompost nicht zu Nitratauswaschungen ins Grundwasser kommt.

Emil: und das muss ich dann jedes Jahr neu machen?

Emmi: Nicht ganz. Wenn ich mulche, werden mit diesem organischen Material die Kohlespeicher  immer wieder aufgeladen, die durch den Verbrauch beim Pflanzenwachstum angezapft wurden. Es entsteht ein Nährstoffkreislauf, der sich auch positiv auf Wasser- und Bodenlufthaushalt, sowie das „Bodenleben“ auswirkt.  (s. BUND Selber Humus aufbauen mit Kompostierung  oder Terra- Pretatechnik.)
Außerdem schützt der Mulch den Boden vor Austrocknung bei Sonne und Wind und Auswaschung bei Starkregen. Und unser kostenloser Mitarbeiter, der Regenwurm hat immer was zu futtern.

Emil: und was hab ich davon?

Emmi: Ich kann zuschauen, wie es wächst und gedeiht, das Unkrautwachstum (außer dem der Wurzelunkräuter) wird unterdrückt, ich muss seltener gießen.

Das Wichtigste dabei ist aber der Humusaufbau, mit dem CO2 gebunden und Stickstoff aus der Luft aufgenommen und gespeichert wird. Je mehr Dauerhumus gebildet wird, desto mehr CO2 wird gebunden. Jetzt verstehst Du, dass gärtnern auch weltbewegend ist?!

Emil: Das klingt gut, wir bleiben heute hier und helfen Dir.

Terra Preta
Boden vorher (auf der Schaufel) und hinterher.

Schöne Grüße von Emil und Emmi
Nachtrag: noch besser geht es mit EM- Kompost (Bokashi)

Bei dem Kauf der  Pflanzen/holzkohle muss auf Vermeidung von Schwermetallen und anderen Schadstoffen – z.B. PAK- geachtet werden.

Wer nun mehr wissen möchte kann hier gucken:

Literaturtipps:

Ute Scheub/Haik Pieplow et al. – Terra Preta
BUND – Selber Humus aufbauen mit Kompostierung oder Terra Preta-Technik
Caroline Pfützner – Natürlich gärtnern mit Terra  Preta