Blütenmeer statt Rasengrün

Garten Meinke
Christiane schreibt am 31. Oktober

Nun hat der Garten in Kiel sein Krönchen aufgesetzt bekommen, liebe Svenja. Was ich damit meine, fragst Du? Er hat letzten Samstag, nach seiner Renovierung  im Frühling, seine Zwiebelblumen von mir ausgelegt bekommen – und zwar recht üppig. Die Eheleute werden sich an die Buddelei ewig erinnern! Und damit ist nun auch für das Blütenmeer im frühen Frühling gesorgt. Schön! „Blütenmeer statt Rasengrün“ weiterlesen

Winter im Gemüsegarten

Tine schreibt Ende September 2021

Hallo Svenja

Du hast mich unlängst gefragt, ob wir etwas zum Thema Wintergemüse in den Blog stellen wollen und ob ich welches  in meinem kleinen Gemüsegarten anbaue…

Ja und nein. Wir schreiben etwas dazu im Blog. Aber anbauen oder aussäen tu ich dieses Jahr gar nichts mehr. Ich bin so frustriert wegen der Nacktschnecken dieses Jahr. Sie fressen alles ab, sobald es keimt… keine Chance!

Ich kriege keinen nacktschneckenfreien Bereich hin. Nicht im Mistbeet, nicht im mit Schneckenzaun eingegrenzten Beet. Nirgends!
Ich werde mich im kommenden Winter auf Wildgemüse reduzieren… auch schön.

Herzlich, Tine

Svenja:

Hallo Tine,

ja, das mit den Schnecken ist ein echter Mist!
Dieses Jahr natürlich wegen des Wetters auch besonders schlimm!

Ich habe neulich einen Onlien-Vortrag über das Thema Wintergemüse gehört und hab deshalb richtig Lust, darüber zu schreiben.

Was ich gelernt habe ist, dass frühe Sorten sich gut für den späten Anbau eignen.

Das klingt ja erstmal sonderbar, bedeutet aber, dass frühe Gemüsesorten schneller sind. Es geht hier um Radieschen und Mohrrüben, Mairübchen oder Kohlrabi.

Dieses Gemüse, die früheren Sorten kann man Mitte August aussäen und Anfang September noch pflanzen (Kohlrabi) oder gar erst im September aussäen, wie Radieschen.

Ich habe auch gelernt, und die Idee hat mich total begeistert, dass jetzt, Anfang September Erbsen auszusäen eine gute Idee ist. Denn Erbsentriebe schmecken wunderbar im Salat und in der Gemüsepflanne und schaffen es auf jeden Fall noch, 10-20 cm groß zu werden. Da hab ich ja richtig Lust zu…

Liebe Grüße

Svenja

Tine:

Ja, Svenja…. es ist so interessant. Man kommt ja von selbst gar nicht drauf, im Herbst nochmal Radieschen anzusäen… und Erbsen schon gar nicht, um die Triebe dann zu dünsten. Und die sind bestimmt lecker.

Mit Spinat habe ich gute Erfahrungen machen können.

Also ich hatte die Initialzündung diesbezüglich vor 4 Jahren, als ich über das Buch von Wolfgang Palme gestolpert bin. Ein Superteil ist das. So schön und so übersichtlich aufgemacht: mit Tabellen und Poster für den richtigen Zeitpunkt zur Aussaat, Ernte und Lagerung. Einfach klasse.

Wintergemüse

Nun habe ich in meinem Garten gerade frisch gewachsene Brennnesseln entdeckt.

Ganz hinten, wo die wilde Ecke ist und wo einst der Teich war.

Sonst habe ich sie im August runtergeschnitten, nachdem ich die eiweißhaltigen Samen abgeerntet und zum Trocknen ausgelegt hatte. Das habe ich dieses Jahr versäumt…. irgendwie war es immer zu naß. Sie sind dann umgefallen, weil sie riesig hoch geworden waren und somit sind sie aus den Blattachseln reichlich ausgetrieben.

Demnächst gibt es also Brennnesselspinat, Bratlinge und Suppeneinlagen…

Ich werde sie und auch den Giersch demnächst runterschneiden. Die treiben gut nochmal aus. Das gibt eine gute späte Ernte. Immer gut für Suppen, als Mischgemüse, als Gewürz oder Tee.

Ich liebe die Nutzung des Giersch. Das tut meiner Seele richtig gut!

Euch einen schönen Abend, Tine

Svenja:

Hallo Tine,

ja, Giersch ist köstlich, das finde ich auch. Wir mögen im Moment so gerne Gierschpesto oder gemischtes Wildkräuterpesto (mit Pinienkernen, Knoblauch und Parmesan und dann allem, was der Garten so hergibt….) und dazu Nudeln und grüne Bohnen. Lecker!

Es ist ja auch jetzt noch möglich, Salat auszusäen, hast Du schon mal Salat als Jungpflanze überwintert? Das geht wohl besonders gut mit den Wintersalaten wie Humil oder Wintermarie, aber so ein kleiner Salat hat dann im Frühling natürlich bessere Startchancen. Wenn es furchtbar kalt ist, sollte man den mit Tannenreisig abdecken.

Feldsalat kennt man ja als Wintersalat, der braucht es relativ kühl zum Keimen, aber der passt überall dazwischen. In die Beete, in den Balkonkasten, als Gründüngung….
Schön ist auch Winterportulak, Postelein, lecker als Salat und auch der braucht es kühl zum Keimen und Wachsen. Und er ist gut für kleine Gefäße geeignet.

Wie ist es denn bei Dir mit dem Lagern von Wintergemüse, hast Du da Erfahrung? Vieles kann man ja wirklich sehr lange ernten. Viele Kohlsorten zum Beispiel. Wichtig ist, darauf zu achten, dass man mit dem Ernten wartet, bis der Raureif abgetaut ist, den beraufeiftes Gemüse, das man erntet wird matschig.

Du lagerst auch Mohrrüben und Pastinaken in Sand ein und holst sie dann bei Bedarf heraus, oder? Das geht super.

Schöne Grüße
von Svenja

Tine dazu
Hi Svenja,
toll… der Wildpflanzen-Geschmack! Er ist zwar oft bitter und das muss man mögen, aber ich setze gern Früchte beim Kochen und bei Salaten ein. Das gibt dann neue Geschmackserlebnisse.
Zum Salat: letztes Jahr hatte ich Anfang September noch Spinat ausgesät, der dann als junge Pflanze ungeschützt gut durch den z. T. recht kalten Winter gegangen ist.
Und ich hatte dann im Mai schon Spinat zu ernten. Zusammmen mit frischen Brennnesseln gab es dann mehrere satte Spinatmahlzeiten. Auch ist er in den Smoothie gewandert. Das fand ich sehr attraktiv!
Leider haben dieses Jahr sofort die Schecken oder Spatzen ganze Arbeit geleistet. Ich habe es leider nicht gemerkt, wer es war. Jedenfalls wurden die Jungpflanzen sofort vertilgt, kaum dass sie aus dem Boden raus waren.
Wegen der Schneckenplage hat mich der Mut, etwas auszusäen, leider verlassen. Obwohl – gerade habe ich geschaut, ob noch Saat von dem Winter-Kopfsalat ‚Winterbutterkopf‘ da ist. Den hatte ich 2019 Ende September ausgesät und die Jungpflanzen im Oktober dann sowohl ins Freiland als auch ins Mistbeet verpflanzt.
Der Winter 2019/20 war ja recht milde. Da habe ich sowohl aus dem Mistbeet, als auch später aus dem Freiland Salat ernten können. Das ging richtig gut.
Was auch prima funktioniert ist Rucola und Asia-Salate. Wenn der Winter milde verläuft, kannst du die ganze dunkle Zeit hindurch immer wieder Blätter abpflücken. Bei Kälte ist natürlich Stillstand. Aber in meinem Mistbeet geht viel.
Und natürlich Winterpostelein…
Mit dem Lagern geht es mit Sand für alle Wurzelgemüse ganz prima, das finde ich auch. Meine Yacon-Wurzeln sind jetzt noch gut essbar. Allerdings geht sowas nur in kalten Räumen, wo keine Mäuse oder Ratten hineinkönnen.
Das können wir bei uns nur in der Werkstatt von Thomas realisieren. Im Stall sind die kleinen Nager zu aktiv… auch an den Äpfeln laben sie sich immer. Zwar stellen wir auch Fallen auf. Das klappt aber nicht grundsätzlich.
Und es ist auch doof… ich mag das gar nicht. Aber was soll man machen…?
Aus meiner Kinheit erinnere ich, dass wir Äpfel in Torf gelagert hatten. Die blieben darin bis ins Frühjahr saftig und sehr lecker.
Pilze
….so, jetzt gehe ich kochen. Wir waren heute im Wald zum Pilzesammeln. Einige Maronen haben wir gefunden. Genug für eine leckere Soße zu Nudeln und Kopfsalat mit Wildkrautanteil und Kapuzinerkresseblüten garniert…
Habt einen schönen Abend!🌆❣️Tine

Nicht nur Insekten-Paradies

Christiane schreibt am 27. Juli

 

Es war überwältigend, liebe Svenja…

…und ich möchte unseren Lesern und Kunden an dieser Pracht teilhaben lassen. Denn viele kennen doch euren Garten, das ganze Verkaufsgelände und den Schaugarten noch zu gut. Wehmütig …ja richtig traurig beklagen sie euer Abtauchen ins Netz. Ich höre das immer wieder.

Und ich war unlängst bei euch … und ich habe Fotos gemacht… und ich lade alle ein, die Lust haben, durch diesen nun wirklich verwunschenen Garten zu gehen: ein Paradies… nicht nur für Insekten!

Nicht von dieser Welt

Beim Anblick dieses Bildes hätte ich keine Ahnung, wo ich hier bin! … und Du mit Sicherheit auch nicht!

Wir stehen hier am Anfang des großen Parkplatzes … hinten im Wald. Rainer erzählt, dass diese Königskerzenart bei ihnen schon immer irgendwo ein Plätzchen gefunden hätte… meist vorne auf dem Parkplatz. Aber nun hat sie die Gelegenheit bekommen sich auszubreiten. Und hier ist sie in ihrem Element: auf sandigem Boden und in voller Sonne.

Königskerzen
Königskerzen werden besonders morgens gern von Hummeln besucht.

Königskerzen

Die Kandelaber Königskerze, Verbascum olympicum, ist 2jährig und wird übermannshoch und sie geben hier jetzt den Ton an… schon sind überall im hohen Kraut Blattrosetten zu sehen: Jungpflanzen, Blühfreuden für das nächste Jahr. „Und es werden nächstes Jahr noch mehr werden, “ meint Rainer. “ Diese hier sterben ja nach der Blüte alle ab.“

Wir sind durch den Königskerzen-Wald durchgegangen, gucken auf die Weidenröschen und in die entgegengesetzte Richtung. Weidenröschen sind heimische Wildpflanzen, die wir oft am Waldrand antreffen. Sie sind stark ausläuferbildend, was mich aber nicht abhalten konnte, sie hier und dort in meinem Garten anzusiedeln. Ich liebe diese sog. Trümmerblume. ( Der Name stammt aus Nachkriegszeiten, wo sich flugs ganze Teppiche von Epilobium angustifolium über zerstörte Häuser, ja ganze Städte legten.) Und besonders mag ich ihren Samenstand, der lockig, flockig nach Pusteblumenart daherkommt.

Das Weidenröschen  ist ein Insektenmagnet, wie auch die Blütenpracht auf der Rosenkrone mit der weißen Ramblerrose ‚Kiftsgate‘.

Ramblerrose 'Kiftsgate'
Die Ramblerrose ‚Kiftsgate‘ will hoch hinaus.

Rainer ist noch verliebt: „Sie ist so entzückend… da, letzte Blüten kannst Du noch sehen.“   „Ja, an der Menge der vielen kleinen Hagebutten kann ich die Fülle und die Lieblichkeit erahnen. Ein Traum…“

Mössinger Sommer“ heißt die Wildblumensaat

Und erinnerst Du Dich an diese Beete… ja genau: sie waren schon immer für die Insektenwelt so eingerichtet. Jedes Jahr auf Neue werden sie mit Wildblumen besät. Nun haben sich auch hier Königskerzen breitgemacht. Das hätte man früher nicht geduldet!

Beete mit der Saatmischung Mössinger Sommer
Beete mit der Saatmischung Mössinger Sommer
Beete mit der Saatmischung Mössinger Sommer
… liegen als Inseln im Rasen.

Im Felsenbirnenwald mit Blick auf die Brücke

… und selbst die Pflanzen spielen mit. Es ist ein Ast der Lärche so in den Weg hineingewachsen als wollte er sagen : “ Sorry, der Platz gehört jetzt mir. Du musst dich schon bücken, wenn du hier durchwillst.“ Aber wir gehen einen anderen Weg, gehen geradeaus weiter.

Vor dem Teich im Großen Garten – die Taglilien stehen in voller Blüte.

 

Silphie – Kompasspflanze

Kannst Du hinten rechts unter der Lärche die Gunnera erkennen? Es ist die Pflanze mit den riesigen Blättern, die im Winter einen Schutz aus Stroh braucht. Wildhafte Pflanzungen mit Königskerzen und weißen Weidenröschen strahlen charmant in der Sonne dieses Nachmittags.

Die Gartenzimmer

Wir kommen wieder bei der Längsachse an und haben, wenn wir uns umdrehen,  den Blick frei auf die Brücke, diesmal von der anderen Seite. Die Hainbuchenhecken sind noch nicht geschnitten. Das macht den Anblick noch verwegener. Von hier kommen wir seitlich rechts und links in die verschiedenfarbig gestalteten Gartenzimmer hinein… Du erinnerst Dich…?

Frauenmantel säumt die Hecken am Weg…
Im Grünen Garten die unterschiedlichen Nuancen der Farbe GRÜN mit Rutenhirse, Kugelweiden und Frauenmantel.
Im Heißen Garten leuchtet die Montbretie ‚Lucifer‘ vor der Weidenblättigen Sonnenblume.

Die Verkaufsfläche mit den Pflanzentischen

Sie stehen dort wie einst – und sind üppig gefüllt mit blühenden Taglilien, Blutweiderich, Salbei, Echinacea….

Statt der Kunden haben auch hier Königskerzen und Flockenblumen einen Platz gefunden. Sie ziehen unglaublich viele Insekten an und es wimmelt auf der Verkaufsfläche wie eh und je.

Flockenblumen
In den Fugen zwischen den Platten haben sich Königskerzen und Flockenblumen ausgesät….

… nur dass die Pflanzen heutzutage verpackt und verschickt werden wie die Samen….

Aber ich weiß ja, dass die Kunden auch gerne Stauden, Zwiebeln und Co. bestellen und dann nach Verabredung bei Euch abholen können.

Flockenblumen
Üppige Vielfalt in den Beeten rund um die alte Verkaufsfläche.

Eine Frage sei gestattet, lieber Rainer, liebe Svenja:  Wie kommt Ihr Gärtner mit dieser Veränderung zurecht?

…ganz herzlich, Tine

Svenja dazu am 28. Juli

Liebe Tine,
vielen Dank für die schönen Bilder – ja, es ist verwunschen und wild und soo schön. Anders schön als früher, ganz bestimmt. Und wir kommen mal besser, mal schlechter damit zurecht.

Ich habe meinen Frieden mit der Situation gemacht, mir ist klar geworden, dass nicht alles bleibt, wie es war. Und dass wir wirklich richtig tolle Zeiten hatten, aber die Zeiten ändern sich und so wie es jetzt ist, ist es für uns alles richtig.

Die Bereiche für den Versand sind gut gefüllt und übersichtlich, ordentlich. Und weiter hinten darf passieren, was passieren soll. Das zu beobachten ist spannend und ich bin oft total beglückt, zu sehen, was sich alles so versamt hat.

Natürlich ist das Unkraut ein Problem, eines, mit dem man schlechter fertig wird, wenn nur wir beide und Monika hier sind. Natürlich bleibt manches auf der Strecke, wird überwuchert. Aber loszulassen ist auch manchmal angenehm und wir versuchen, einen Zustand zu halten, mit dem wir glücklich sind.

Und das gelingt meistens.

Ich genieße dieses Paradies hier jetzt ganz anders, und das ist auch schön. Und ich werde auch Rainer noch mal bitten, hier etwas dazu zu schreiben…

Erstmal schöne Grüße
Svenja

Rainer dazu am 29. Juli

Das Alter und jahrzehntelange harte körperliche Arbeit, aber auch der Mangel an geeigneten MitarbeiterInnen haben uns dazu gebracht, unsere Gärten „anders“ zu pflegen. Die ursprüngliche Pflege können wir so nicht mehr leisten.

Das wird aber wohl auch vielen Gartenbesitzern so gehen.
Was macht man dann?

Der Garten ist wilder geworden. Es kommt mir vor, als würden manche Pflanzen sagen: Oh, jetzt können wir mal machen, was wir schon lange wollten! Und dann legen sie los. Sie müssen nicht mehr herausgeputzt auf den Punkt in voller Blüte stehen, um bei den vielen Besuchern Eindruck zu machen. Nein, sie dürfen jetzt einfach mal ihre „Freiheit“ genießen.

Die Grundstrukturen sind ja schon fast 20 Jahre alt, so manche Staude begleitet uns schon über all die Jahre… manche sind weggegangen und haben Platz gemacht für neue Gartenbewohner … wie im richtigen Leben.

hecke-schneiden
Fleißige Gärtner beim Hecke-schneiden.

Heute hatten wir Hilfe beim Heckenschneiden.

Hecke schneiden
Aus der Hocke fotografiert: Es gibt jede Menge Meter Hecke zu schneiden….

Die ordentlich geschnittenen Hecken geben unseren Gärten Halt und Orientierung. Der Kontrast zwischen den formalen Hecken und der üppigen Staudenwildheit fasziniert uns immer wieder und zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg mit unseren Gärten sind.

Hecke schneiden
Frisch geschnittene Hecke vor Staudenwildheit….

Und in Zukunft wird uns zunehmend die Frage beschäftigen, wie sich unser Garten in Zeiten des Klimawandels verhalten wird…

Herzliche Grüße von
Rainer

frisch geschnitten
Die frisch geschnittenen Hecken geben einen schönen Hintergrund für die Beete ab.

Hochzeitsschmuck

Tine schreibt am 3. Juli

Liebe Svenja,

eine Kundin aus Pusteblumen-Zeiten hat mich gebeten, für ihre Tochter den Hochzeitsschmuck anzufertigen.

Die Braut heißt Moje und hat langes, leicht gewelltes rotes Haar. Ich freue mich sehr auf diese Arbeit und will Dir hier davon berichten.

 

Blumen auswählen

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Offener Garten an der Westküste

Garten auf Eiderstedt
Christiane schreibt am 28. Juni

…genauer gesagt, waren wir auf der Nase, liebe Svenja,  auf Eiderstedt.
Auf einer Warft mit Langhaus, Gunsbüttel 16, Oldenswort.

Dort war ich vor einigen Jahren bei Peter Nolden und Dr. Wolfgang Knoop engagiert gewesen.
Als leidenschaftliche Gärtner und schönheitsliebende Menschen (Peter Nolden ist Innenarchitekt) hatten sie das Ziel, ihren Garten der Öffentlichkeit zu zeigen.

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Bienenretter gesucht

Christiane schreibt am 6. Juni

 

Moin liebe Svenja… schau mal: ist das nicht lieb? Ein alter Kaugummi-Automat… umgerüstet zum Bienenfutterautomaten. Diese Idee ist wirklich entzückend. Drauf gestoßen ist Mareille Petersen, aus unserem „Passopp“-Umweltschutz-Verein. Der feiert demnächst 25jähriges Bestehen, wenn ich mich nicht irre… Also es ist natürlich kein Bienenfutter darinnen sondern Blumensamen, um eine Futterquelle für unsere kleinen Freunde anzusäen.Und es ist ein umgerüsteter Kaugummi -Automat.

Den Spass gönnen wir uns

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Nochmal Buschwindröschenfeuer

Christiane am 13.Mai

Dieses Jahr, liebe Svenja, bin auch ich sowas von begeistert von den Buschwindröschen, dass ich mit meinem Buschwindröschfeuer gern noch weitere Gärtner- Herzen in Brand stecken möchte. Natürlich fand ich sie schon immer entzückend. Aber dieses Jahr haben sie mehr mit mir gemacht.

Das mag daran liegen, dass wir in diesem Frühling besonders oft in den verschiedenen Wäldern herumgestromert sind… coronabedingt? Sicher auch. Ich weiß es nicht… ich glaube eher,  pilzbedingt. Bei uns ist nämlich seit einiger Zeit die Pilzsammel – Leidenschaft neu aufgeblüht. Es gibt ja das ganze Jahr hindurch Pilze zu sammeln, die man essen kann. Das wußte ich gar nicht. Dem Thema sind wir hinterhergelaufen.

Und… mal ehrlich…  im Wald zu sein, ist überhaupt das Größte !

Der  Klüthsee-Wald ist sooo schön…

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Buschwindröschen

anemone-robinsoniana
Svenja schreibt am 30. April

Liebe Tine,
es ist Frühling!
Der Regen gestern hat alles angestoßen, ich hab das Gefühl, dass über Nacht alles viel grüner geworden ist!
Oh, ich liebe diese Jahreszeit!

Und jedes Jahr scheint eine anders Staudengruppe sich so richtig in Szene zu setzen, dieses Jahr sind es für mich die Buschwindröschen – sie sind so üppig und auch spät in diesem kalten Frühling – herrlich!

Eines der schönsten Frühlingsbilder malt für mich ein Buchenwald in der Nähe von Neumünster. Die Eider fließt hindurch, es gibt dort Teiche, hügeliges Gelände, Baumstubben und Steinhaufen und riesige Teppiche voller Buschwindröschen. „Buschwindröschen“ weiterlesen