Klematis – Träume wahr machen

Tine schreibt am 12. November

Wo wir doch gerade noch beim Einpflanzen sind,  liebe Svenja, will ich doch endlich mal was über Klematis – Träume und – Albträume schreiben. Im Herbst ist nämlich die beste Pflanzzeit. Viele Menschen kommen einfach nicht mit Klematis zurecht. Entweder sie „mickern vor sich hin“ und sind blühfaul oder sie gehen ganz ein… „…die verschwinden einfach…“, so viele Kunden. „Klematis – Träume wahr machen“ weiterlesen

Rätsel für Leseratten

Amsonia tabernaemontana
Christiane schreibt am 11.11.19

Was wären wir ohne Bücher? Fragst du Dich das auch manchmal, liebe Svenja? Also ich habe schon als Jugendliche Stunden in der Bücherei zugebracht. Seitdem sind Bücher für mich sowas wie ein Grundnahrungsmittel. Und bin ja auch selbst schon früh zur Autorin gemacht worden, vom Ulmer – Verlag. 1988 kam dann die Anregung, ein Buch zu schreiben. Und dich trifft man ja auch in vielen Gartenzeitschriften. Ich habe nun Deine Idee, ein Rätsel für Leseratten zu machen, aufgegriffen und habe Mike Winnemuth gefragt, ob sie ein Buch dafür spendiert? „Rätsel für Leseratten“ weiterlesen

Ein neuer Stern am Geschäftshimmel

 

Christiane schreibt am 4.November

Hallo… liebe Svenja,

nun hat unsere liebe Balkonfreudin es wahr gemacht. Sie hat tatsächlich einen Laden in der Hamburger Altstadt, in der Reimerstwiete 13, eröffnet. Thomas und ich waren da und haben ein paar Eindrücke eingefangen… schau mal.

Es ist eine ganz beschauliche Ecke dort, unweit der Speicherstadt, schön renoviert. Gegenüber stehen noch richtig alte Fachwerkhäuser von 16 40 oder so… Die drei Läden, die dort gebaut wurden sind nun alle in der Hand von Frauen, die gut zusammenarbeiten werden. Ein Café, eine Galerie und nun dieser Blumenladen mit besonderer Note: Ein neuer Stern am Hamburger Geschäftshimmel geht auf! „Ein neuer Stern am Geschäftshimmel“ weiterlesen

Tulpen

Wildtulpe Lilac Wonder
Svenja schreibt am 28. Oktober

Hallo Tine,

es ist noch Zeit, Tulpen zu pflanzen!
Man liest so viel unterschiedliches über Pflanzzeiten bei Zwiebeln, das verwirrt doch sehr!
Also:  Narzissen und Schneeglöckchen, die sollten möglichst früh in die Erde.
Tulpen und Allium, die schönen Zierlauchkugeln, die können gerne spät.  Sogar erst nach den ersten Frösten.   Der Grund ist, dass bodenbürtige Schädlinge ihnen dann nicht mehr so viel anhaben können.  Also Fäulinis und Co….

Von daher:  jetzt ran an die Tulpen und ab in die Erde mit Ihnen.

Tulpenzwiebel

Tine dazu am gleichen Tag

Moin Svenja

na klar, ich starte jetzt auch noch mal durch in den Kundengärten mit Tulpen und Allium.  Wichtig ist ja, gerade bei Tulpen, dass man beachtet, wo die herkommen:  Aus sehr sommertrockenen und warmen Gegenden!  Die Zwiebel ist ein Speicherorgan und als solches dafür ausgelegt, im Sommer trocken zu stehen.  Pflanzt man nun die Tulpen in die Staudenbeete, wo im Sommer tüchtig gewässert wird, dann tut denen das nicht gut!
Besser ist es, sie in solchen Fällen nach der Blüte und dem Einziehen der Blätter aufzunehmen und trocken zu lagern.

Svenja

genau, das macht natürlich viel Arbeit, tut den Zwiebeln aber besser!

Oder man pflanzt sie gleich an sehr sommertrockene, aber immer sonnige Standorte.  Und das Düngen nicht vergessen:  Im Frühling, wenn die Spitzen grade aus der Erde gucken.  Wir nehmen dafür Tomatendünger, der hat nicht zu viel Stickstoff, das ist genau das, was die Zwiebeln benötigen.

Weißt Du was?!  Wir überlegen, im kommenden Jahr noch mal in den Keukenhof nach Holland zu fahren!  Oh, ich hätt so Lust dazu!  Das ist so eine Wahnsinns-Anlage, 32 ha sanft hügeliges Gelände mit schönem Baumbestand und voller BLUMENZWIEBELN!  Das pure Glück!  Natürlich auch voller Menschen, aber früh morgens oder abends kurz vor Schluß ist es ganz anders, eine besondere Stimmung.  Hach, das wär fein!

Keukenhof
Im Keukenhof: ein schönes, leicht geschwungenes Gelände mit altem Baumbestand und großen Tulpenflächen
Tine

Ja, das kann ich mir vorstellen, dass Du da im Tulpentaumel bist!  Und spannende neue Sorten findest, schöne Kombinationen entdeckst…  Ich drück die Daumen, dass das klappt!

Erstmal Dir einen schönen Tag,
liebe Grüße
Tine

 

Christiane schreibt am nächsten Tag

Das Zwiebelnpflanzen hat doch so seine Tücken, liebe Svenja, deshalb will ich hier doch noch mal kurz nachsetzen.

Wenn ich gute Kombinationen plane, dann sollen die auch optimal in die Erde gebracht werden. In alten Anpflanzungen ist das manchmal nicht einfach. Vor allem, bei großen Mengen verschiedener Sorten und Arten. Deshalb ein paar Praxis – Tips: wir brauchen möglichst Bodenfreiheit, um die Zwiebeln auslegen und einpflanzen zu können.

„Freimachen bitte…“

Begeistert war ich von diesem Garten, wo die Kundin  den Gräsern eine Hochfrisur gebunden hatte. Es war alles bestens vorbereitet.    

Der Garten war im Frühjahr bepflanzt worden, die Stauden also noch nicht so üppig.  Ich konnte die Zwiebelmengen gut auslegen und die Kundin konnte sich mit dem Einpflanzen Zeit lassen… was sicher Stunden gedauert hat. Also wir schneiden die hohen Stauden ab oder binden sie zusammen. Wenn wir zwischen Bodendecker wollen, können wir sie in kleine Töpfe legen oder sonstwie markieren. Sonst findet man im nächsten Jahr noch umeingepflanzte Zwiebeln in den Beeten.

Wie gesagt: bei einer Handvoll Zwiebeln kann man sich das alles merken, aber wenn man hunderte von Zwiebeln einpflanzen will, sollte man sie vorher auslegen und dann einpflanzen. Wir neigen auch dazu, an dieselben Stellen zu gehen… und stechen die kaputt, die wir gerade eingepflanzt haben.

Hier kommen Tulpen und Allium in ein sehr sommertrockenes Gräserbeet, was auch gerade erst angelegt wurde. Es werden sich beide Arten wohl fühlen. Man achte auf die Pflanztiefe: 3x so tief soll das Loch sein, wie die Zwiebel hoch ist.

Zwiebelnlpflanzen 8-1

Das gilt auch für Narzissen, die gern in der Gruppe gepflanzt werden. Und sie werden mit etwas Abstand zueinander gesetzt. Platz für die Nebenzwiebeln, die im Laufe der Jahre gebildet werden, wenn die Standort – Bedingungen stimmen. Narzissen sind deutlich dauerhafter als Tulpen.

Obwohl wir das herabgefallene Laub weggeharkt hatten, ziehe ich es vor, die Narzissengruppen auf Zeitung auszulegen. Dann kann soviel Laub runterfallen wie es will… die Kundin wird trotzdem ihre Zwiebeln finden und sie auch noch am Folgetag einpflanzen können.

An anderer Stelle habe ich die Narzissenpulks  in Töpfe gelegt. Schön kann man auf diese Art eine möglichst lockere Anordnung der Pflanzung ansteuern.

Man ist nämlich geneigt, die Zwiebeln in der Reihe zu pflanzen, wenn man sie nacheinander aus der Tüte und gleich in den Boden versenkt. Und das sieht blöd aus.

Nach feiner englischer Art legt man die Zwiebeln ja auf ein Silbertablett und schleudert sie dann schwungvoll rückwärts über die Schulter nach hinten…

Also, was soll ich dazu sagen… liebe Svenja… es funktioniert nicht immer….

Bei uns hat es heute Nacht gefroren… bei euch auch?

 

„Bin im Garten“- heißt das Buch

Christiane schreibt am 20.10.

Gestern war es nun soweit, liebe Svenja.

Ich meine die Lesung bei Andrea Fischer, in Ihrem Segeberger Buchladen… zu der Du ja damals keine Karten mehr bekommen hattest. Ja, sie waren schnell ausverkauft… und ich hatte Glück, ich war dabei. Denn die Autorin, Mike Winnemuth, hat mich wirklich beeindruckt! So direkt und natürlich habe ich selten eine Lesung erlebt. Sie ist mittlerweile freie Journalistin, die sehr verschlungene Pfade gegangen ist. „„Bin im Garten“- heißt das Buch“ weiterlesen

Pflaumenspeise

Pflaumenspeise 7-1

 

Christiane schreibt am 7. Oktober

Moin, liebe Svenja. Ich habe gerade so eine Freude an den Herbstkrokus! Es ist einfach anrührend. Während alles andere sich verabschiedet, sprießen sie unter dem Pflaumenbaum, der uns gerade mit seinen Früchten verwöhnt. Und sie versamen sich, werden mehr… und spielen auch in den Farben. Blaue und weiße hatte ich gepflanzt. Nun gibt es auch ganz hell blaue und hell pflaumenfarbene Krokus…  sehr apart. Aber kommen wir zur Pflaumenspeise, die eigentlich Zwetschenspeise heißen müßte. Denn zur Zeit ist es die Sorte Prunus domestica ‚Hauszwetsche‘, eine alte Sorte, die uns verwöhnt. „Pflaumenspeise“ weiterlesen

Gräser als Bodendecker… Teil 3

Gräser als Bodendecker
Christiane schreibt am 28. September

Nun soll es mit kleinwüchsigen Gräsern als Bodendecker für Sonnenplätze weitergehen, liebe Svenja. Also für solche Gräser, die 8 Stunden am Tag und länger direkte Sonnenbestrahlung genießen können. Mehr noch: die sogar auf Dauer nicht  weniger Sonne bekommen dürfen. Weil sie sonst nicht blühen, oder sogar eingehen würden. Auch das habe ich oft genug beobachten können. Wenn Gärten nämlich älter werden und damit oft auch schattiger, haben wir den Salat!  Es muss schlicht umgestaltet werden. „Gräser als Bodendecker… Teil 3“ weiterlesen

Stauden auf dem Friedhof

Friedhof
Svenja schreibt am 12. September

Liebe Tine,

ich war unterwegs, auf Exkursion und es war hochspannend:

Ein Besuch auf dem Friedhof in Kiel-Elmschenhagen mit dem Arbeitskreis Stauden hat uns Anfang September jede Menge Einblicke in die Verwendung von Stauden auf dem Friedhof gegeben.  Der engagierte Friedhofsgärtner Bernd Wiese hat uns dort bodendeckende Stauden und seine Erfahrungen damit gezeigt.  Ebenso wie seine Kiesbeetflächen und die Bepflanzung von Urnengemeinschaftsgräbern.

Es war ein total interessanter Ausflug, von dem sicher alle sehr viel mitgenommen haben.

Bodendeckende Stauden für die Grabbepflanzung

„Stauden auf dem Friedhof“ weiterlesen

Doppelgrabegabel… bei Ariane entdeckt

Erdscholle
Christiane schreibt am 19.09.2019

Hallo, liebe Svenja… hab Dir noch gar nicht von der Doppelgrabegabel erzählt, oder? Auf der Rückreise von Weimar haben wir natürlich noch Ariane und Stefan in Mandelsloh besucht, ist ja klar! Bei 30°C im Schatten kamen wir da gegen Abend an… und ließen es uns erstmal bei bei Kaffee und kühlem Pfefferminzwasser gut gehen. Und natürlich war ich gleich wieder so hingerissen von der Atmosphäre in der großen Wohnküche. Aber sieh selbst… „Doppelgrabegabel… bei Ariane entdeckt“ weiterlesen