Elfenkrokus und Elfenkrokus und Elfenkrokus

Christiane schreibt am 22. Februar

Moin, liebe Svenja, naaa… wie isses? Basilikum-Dienst non stop hattest Du auch lange nicht mehr, oder ? Sind Deine Mitarbeiter auf dem Genesungsweg? Ich hoffe doch stark, denn wir hätten Dich hier auch wieder gerne präsent. Aber Geduld ist ja auch etwas, worin wir uns üben wollen… hier kommt nun etwas zur Erbauung… wenn es auch im Moment wieder stürmt und regnet! „Elfenkrokus und Elfenkrokus und Elfenkrokus“ weiterlesen

Kompostkomposition mit Wolle

Christiane schreibt 3.Februar

Komponieren… kompostieren, hat es denselben Wort – Ursprung… was meinst Du dazu… liebe Svenja? Jedenfalls ist Kompostkomposition eine Wortschöpfung, die mir gerade gut gefällt, weil sie so passend ist. Denn was tue ich anderes als zu komponieren beim Kompostieren. Ich bringe Zutaten zusammen. Bringe sie in Einklang, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen… fruchtbare Erde! Und das müssen dann auch die richtigen Stoffe sein, sonst wird das nichts. Es gilt zusammenzubringen, was miteinander zu harmonischen Verbindungen heranreifen kann. „Kompostkomposition mit Wolle“ weiterlesen

Terra Preta – Humusaufbau mit Kohle

Terra Preta
Dieses ist ein Gastbeitrag von Emmi und Emil über Terra  Preta am 4. Februar

Treffen am Gartenzaun

Emil: wir wollen los, kommst Du mit?

Emmi: nö, will noch in den Garten.

Emil: ach Du immer mit Deinem Garten, was ist da schon                Weltbewegendes? Komm mit uns!

Emmi: Oh,  Garten ist schon weltbewegend! Wir Gärtner können durchaus was dazu beitragen, die Welt zu retten. Die Sommer werden wärmer, es gibt häufiger lange trockene Phasen. So muss ich was tun, um Wasser zu sparen.

Emil: wie soll das denn gehen?

Emmi: zum Beispiel mit Mulchen, dafür kann ich Rasenschnitt oder auch kleingeschnittene Gartenabfälle oder sogar Stroh nehmen. Wenn ich dann vorher noch Kompost verteile, den ich vorher mit Holz- oder Pflanzenkohle (10Volumenprozent) aufgesetzt habe und dazu noch Steinmehl verteile, geht es den Pflanzen gut.

Emil: klingt fast zu gut , um wahr zu sein.

Emmi: in Amazonien(Brasilien) wurden terra preta (Schwarzerdeböden) entdeckt, die über Jahrhunderte außerordentlich fruchtbar waren und auch heute noch sind, und das seit ca. 7000 Jahren.  Dieses alte Rezept der Indianer versuchen wir jetzt zu kopieren und zu nutzen.

Emil: So´n alter Kram soll uns heute helfen, das haben wir doch Neueres dafür.

Emmi: Das „Neue“ mit Blaukorn drauf und dann Garten sprengen funktioniert nicht langfristig. Dafür muss Humus aufgebaut werden, bei dem allerdings auch Nährstoffe bei Regen ausgewaschen werden. Da ist terra preta, also Kompost, dem Holzkohle beigemischt wurde, besser. Die Holzkohle wird  bei diesem Prozess mit Nährstoffen des Kompostes aufgeladen, sie hat eine ausgezeichnete Speicherkapazität für beispielsweise Stickstoff, so daß es auf den Böden mit mit Pflanzenkohlekompost nicht zu Nitratauswaschungen ins Grundwasser kommt.

Emil: und das muss ich dann jedes Jahr neu machen?

Emmi: Nicht ganz. Wenn ich mulche, werden mit diesem organischen Material die Kohlespeicher  immer wieder aufgeladen, die durch den Verbrauch beim Pflanzenwachstum angezapft wurden. Es entsteht ein Nährstoffkreislauf, der sich auch positiv auf Wasser- und Bodenlufthaushalt, sowie das „Bodenleben“ auswirkt.  (s. BUND Selber Humus aufbauen mit Kompostierung  oder Terra- Pretatechnik.)
Außerdem schützt der Mulch den Boden vor Austrocknung bei Sonne und Wind und Auswaschung bei Starkregen. Und unser kostenloser Mitarbeiter, der Regenwurm hat immer was zu futtern.

Emil: und was hab ich davon?

Emmi: Ich kann zuschauen, wie es wächst und gedeiht, das Unkrautwachstum (außer dem der Wurzelunkräuter) wird unterdrückt, ich muss seltener gießen.

Das Wichtigste dabei ist aber der Humusaufbau, mit dem CO2 gebunden und Stickstoff aus der Luft aufgenommen und gespeichert wird. Je mehr Dauerhumus gebildet wird, desto mehr CO2 wird gebunden. Jetzt verstehst Du, dass gärtnern auch weltbewegend ist?!

Emil: Das klingt gut, wir bleiben heute hier und helfen Dir.

Terra Preta
Boden vorher (auf der Schaufel) und hinterher.

Schöne Grüße von Emil und Emmi
Nachtrag: noch besser geht es mit EM- Kompost (Bokashi)

Bei dem Kauf der  Pflanzen/holzkohle muss auf Vermeidung von Schwermetallen und anderen Schadstoffen – z.B. PAK- geachtet werden.

Wer nun mehr wissen möchte kann hier gucken:

Literaturtipps:

Ute Scheub/Haik Pieplow et al. – Terra Preta
BUND – Selber Humus aufbauen mit Kompostierung oder Terra Preta-Technik
Caroline Pfützner – Natürlich gärtnern mit Terra  Preta

Kräuter im Winter

Svenja schreibt am 18. Dezember

Liebe Tine,

Bald schon ist Wintersonnenwende und die Tage werden wieder länger.

Und es war ja bei uns auch noch nicht so richtig kalt.  Aber ein paar mal Nachtfrost hatten wir schon, da bekommt man doch Angst um seine zarten mediterranen Schönheiten, wie Basilikum und Rosmarin!

Ich möchte heute noch mal etwas über die Überwinterung von Kräutern schreiben:

„Kräuter im Winter“ weiterlesen

Amsonia – des Rätsels Lösung

Amsonia mit Hummel

Das Rätsel für Leseratten ist aufgelöst… das Los gezogen!

Klaudia K. aus dem Norden Schleswig-Holsteins hat die Amsonia richtig erkannt und gewinnt das Buch „Bin im Garten“ von Meike Winnemuth!

Herzlichen Glückwunsch!

Amsonia tabernaemontana

Amsonia, die auch Blausternbusch genannt wird, ist eine entzückende amerikanische Staude mit hellblauen sternförmigen Blütenbüscheln.  Sie blüht im Frühsommer und mag frische bis feuchte Böden in der Sonne.

Die Amsonie ist nicht so schnell, sie braucht ein bißchen, bis sie sich zur vollen Schönheit entwickelt hat.
Wir lieben sie auch wegen ihrer leuchtend gelben Herbstfärbung!

 

Dank auch an Meike Winnemuth.

Wir wünschen einen schönen 1. Avent

Svenja & Tine

 

 

 

Klematis – Träume wahr machen

Tine schreibt am 12. November

Wo wir doch gerade noch beim Einpflanzen sind,  liebe Svenja, will ich doch endlich mal was über Klematis – Träume und – Albträume schreiben. Im Herbst ist nämlich die beste Pflanzzeit. Viele Menschen kommen einfach nicht mit Klematis zurecht. Entweder sie „mickern vor sich hin“ und sind blühfaul oder sie gehen ganz ein… „…die verschwinden einfach…“, so viele Kunden. „Klematis – Träume wahr machen“ weiterlesen

Rätsel für Leseratten

Amsonia tabernaemontana
Christiane schreibt am 11.11.19

Was wären wir ohne Bücher? Fragst du Dich das auch manchmal, liebe Svenja? Also ich habe schon als Jugendliche Stunden in der Bücherei zugebracht. Seitdem sind Bücher für mich sowas wie ein Grundnahrungsmittel. Und bin ja auch selbst schon früh zur Autorin gemacht worden, vom Ulmer – Verlag. 1988 kam dann die Anregung, ein Buch zu schreiben. Und dich trifft man ja auch in vielen Gartenzeitschriften. Ich habe nun Deine Idee, ein Rätsel für Leseratten zu machen, aufgegriffen und habe Mike Winnemuth gefragt, ob sie ein Buch dafür spendiert? „Rätsel für Leseratten“ weiterlesen

Tulpen

Wildtulpe Lilac Wonder
Svenja schreibt am 28. Oktober

Hallo Tine,

es ist noch Zeit, Tulpen zu pflanzen!
Man liest so viel unterschiedliches über Pflanzzeiten bei Zwiebeln, das verwirrt doch sehr!
Also:  Narzissen und Schneeglöckchen, die sollten möglichst früh in die Erde.
Tulpen und Allium, die schönen Zierlauchkugeln, die können gerne spät.  Sogar erst nach den ersten Frösten.   Der Grund ist, dass bodenbürtige Schädlinge ihnen dann nicht mehr so viel anhaben können.  Also Fäulinis und Co….

Von daher:  jetzt ran an die Tulpen und ab in die Erde mit Ihnen. „Tulpen“ weiterlesen