Zum Pflanzen – Kaffee bei Emmi und Emil

 

Christiane schreibt am 4. Juli

Und als es letztens so heiß war, liebe Svenja… als ihr eure Urlaubs – Woche an der See hattet, da war ich zum Pflanzen – Kaffee bei Emmi und Emil. Was für eine Schleckerei! Emmi hatte Eis gemacht, mit Beeren aus dem Garten…hmmm!  Mein Besuchs – Anlass war natürlich ihr Sommergarten. Ich wollte ihn doch gerne mal zur Orchideen – Blüte sehen. Also so einen lieblichen, ja fast zärtlich anmutenden Garten kriegst Du ja nicht oft zu Gesicht. Obwohl die Orchis ja auch immer skurrile Züge haben…

Jede Pflanze hat ihre Geschichte

Jedenfalls steht überall Ungewöhnliches, stehen echte Raritäten. Überall Versamungen von Lilien, die sich munter miteinander kreuzen. Und es gibt in ihrem Garten wohl keine Pflanze ohne Geschichte. Alle sind sie auf besonderen Pfaden zu ihnen gelangt, von besonderen Menschen gekommen. Von weither importiert worden, Samen aus fernen Erdteilen und frag mich nicht…

Wir sitzen natürlich im Garten unter dem Sonnenschirm und unter der, mit Weintrauben gerankten, Pergola. Und ich habe den besten Platz, mit Blick auf den Teich und dem Rosenberg am Rosenbogen dahinter.  Es ist die Kletterrose ‚Maria Lisa‘. Sie zum Beispiel ist aus einem Ableger, einem Steckling, gezogen. Und der stammt aus ihrem alten Garten. Ein Andenken!

Denn dies ist der Alterssitz der beiden Gartenfreaks, die hier ihre Pflanzenliebe neu definiert haben und nun wieder voll ausleben. Auf leichtem Boden. Vorher hatten sie Lehmboden gehabt. Emmis Fuchsienliebe, der winterharten Sorten wohlgemerkt, ist gerade der Neugier auf Nelkensorten gewichen. Was für eine Welt sich da auftut. Sie staunt nur: „An Vielfalt, und vor allem an Duft und Leichtigkeit, sind die kaum zu überbieten.“

Orchideen sind so richtige Typen !

Aber ich war ja wegen der Orchis gekommen, dem Feld von Emil und mir nun direkt vor der Nase. Er hat mir natürlich auch die Namen der ganzen Spezies genannt. Aber ich hatte keine Lust, sie alle aufzuschreiben. Ich habe das sahnige Beereneis und die Wärme genossen und ihren Geschichten einfach nur gelauscht. Immerhin habe ich einige Fotos gemacht, denn soviel Schönheit darf gerne geteilt werden. Schau doch nur…

am Teich

Verrückte Blütenform, findest Du nicht auch?

Und sie versamen sich durchaus, das Milieu muss nur stimmen. So einfach und so schwer ist das.

Ein Aronstabgewächs

Zum Schluss dieser Vorstellung eine Arisaema… ein Aronstabgewächs. Ich finde diese sieht aus wie aus den Zwanziger Jahren… jugendstilig. Was so alles wächst! Ich staune immer wieder.

Davon hatte ich vor 3 Jahren eine von Emil geschenkt bekommen… zwar eine andere Art, aber egal. Sie ist dieses Jahr nicht wiedergekommen, obwohl ich ihr einen schattigen Platz mit humosem Boden geboten hatte. Irgendwie hatte ich wohl doch nicht den richtigen Ton getroffen. Schade!

Ihr habt euch hoffentlich wieder gut eingefädelt … in den Alltag?

Heute ist’s grad garstig kalt, finde ich. Thomas hat vorhin was vom Kaminanmachen für den Abend gemurmelt… ich hab nichts dagegen.

Ganz herzlich,

Tine

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