Rosen schneiden

Svenja schreibt am 17. April '18

Die Forsythien blühen!

Liebe Tine,
es ist die Zeit, die Rosen zu schneiden.

Wir haben ja nun super sandigen Boden, so gar kein Rosenboden ist das, aber meine Ideen zum Rosenschneiden sind folgende:

Beetrosen: Polyantha- und Floribundarosen: jährlich stark auf etwa 30 bis 40 cm über dem Boden

Edelrosen, Teehybriden: jährlich stark auf etwa 20 bis 30 cm über dem Boden

Zier-Strauchrosen: regelmäßig altes und krankes Holz auslichten, gestaffelter Schnitt führt zu dichten Büschen

Bodendeckerrosen: alle 2-4 Jahre auf 20 bis 30 cm zurückschneiden (Verjüngung) oder alte Triebe auslichten.

Kletterrosen, Rambler: Öfterblühende Kletterrosen am Spalier werden rel. stark beschnitten und junge Triebe angebunden, Rambler, die in Bäume klettern werden ’nur‘ ausgelichtet.

Alte Rosen: Da Historische Rosen am vorjährigen Holz blühen, wird am besten direkt nach der Blüte, also im Sommer, geschnitten. Dabei wird gewöhnlich nur altes oder krankes Holz ausgelichtet.

Englische Rosen: hier erfolgt der Schnitt am Besten in Abhängigkeit der gewünschten Wuchsform wie bei Beet-, Strauch- oder Kletterrosen

Wildrosen: nach einigen Jahren gelegentlich altes und krankes Holz auslichten, Rosa glauca haben wir auch mal so richtig auf den Stock gesetzt, das hat ihr gut getan.

Was hast Du für Ideen für unseren sandigen Boden und Rosen?

Danke und liebe Grüße
Svenja

 

Tine antwortet ...

Als erstes… hallo Svenja! … was für ein Sommerwetter

Rugosa-Hybriden

Also als erstes fällt mir dazu Rosa rugosa, die Dünenrose ein. Mit ihr als ein Elternteil sind einige schöne Sorten gezüchtet worden, z.B.: ‚Hansa‘, ‚Pink Grootendost‘, ‚Red Fox‘ oder ‚Rosa Zwerg‘. Sie sind besonders gut als Hecken-Pflanzen zu verwenden, weil sie üppiges dichtes Blattwerk haben. Schöne, wunderbar duftende Rugosa-Hybriden als Einzelsträucher zu setzen sind ‚Fimbriata‘,’Sarah van Fleet‘ und ‚Conrad Ferdinand Meyer‘. Sie werden 2-3m groß und breit und sind sehr stachelig.

Gallicas

Eine weitere Rosengruppe, die auf sandigem Boden noch gedeiht sind die Gallica Rosen. Es sind sog. Alte Rosen, die Ausläufer bilden, etwa 1-1,5m hoch werden, manche auch 3m, wie ‚Tuscany‘, 1x im Hochsommer blühen und traumhaft duften. ‚Violacea‘ als Einzelstrauch und Rosa gallica ‚Officinalis‘, als üppiges Beet angelegt, sind schön.

Pimpinellifolias

Die sehr früh blühenden Pimpinellifolia-Hybriden, allen voran die Frühlingsrosen von Kordes sind eigentlich unverzichtbar. ‚Frühlingszauber‘ und ‚Frühlingsmorgen‘ blühen mit großen einfachen Schalenblüten in lachsigem Rosa an großen Büschen. Eine Augenweide.

Moschata-Hybride

Eine meiner liebsten Rosen ist ‚Ghislaine de Féligonde‘. Aprikosenrosa blüht sie, mit mittelgroßen halbgefüllten Blüten, die in großen Dolden beieinanderstehen und lieblich duften. Sie blüht öfter, hat aber eine deutliche Hauptblütezeit im Sommer und eine im Herbst. Sie wird 3m hoch und breit und bildet einen sehr schönen, üppigen Strauch mit bogigem Wuchs. Sie kann auch klettern, wenn sich die Gelegenheit bietet.

Ghislaine de Féligonde

Rambler-Rosen

Übrigens, die meisten großen Rambler-Rosen funktionieren auch bei euch, werden dann halt nicht so riesig.

Und trotzdem diese Rosensorten nicht so hohe Ansprüche an den Boden haben, würde ich sie düngen und mit Bentonit verwöhnen.

Und schau mal hier gibt es Tipps für das Anlegen eines Rosengartens.

Viel Spaß damit.

Christiane (Tine)

Svenjas Antwort, 20. April

Moin Tine,
verwöhnen ist wichtig, finde ich, gerade, wenn man nicht so tollen Boden hat!

Danke für diese Übersicht und wenn ich dieses Foto von ‚Ghislaine de Féligonde‘ so sehe, dann freu freu freu ich mich auf den Rosensommer 2018!

Schnelle Grüße zum Feierabend

Svenja

 

Darauf Tine

…und bei 27°C im Schatten, denn so warm war es heute, fällt uns das ja noch nicht einmal schwer!

Aber im Moment begeistern mich noch gerade die Zwiebelblumen, allen voran die ganz kleinen, die sich vehement versamen und dann massenhaft auftreten. Frühlingswonnen!!!!

 

…so long, Christiane

Eine Antwort auf „Rosen schneiden“

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